Ereignisse & Bilder 2018

An den Muno-Seen

 

Mit 44 geplanten Veranstaltungen ist das Jahr 2018 gut ausgefüllt.

 Das "Aktivitätsjahr"  hat für den Kultur- und Heimatverein schon früh begonnen - der erste Montag im Monat gehört den Plattsnackern in unserem Verein, der zweite Montag dem Arbeitskreis "Heimatpflege" (wenn das nicht gerade Feiertage sind). Diesmal war der erste Veranstaltungstag für beide Arbeitskreise, Heimatpfleger und Plattsnacker, schon der  8. Januar - früh genug, um sich in gewohnter Runde zu treffen, spät genug, um die Feiertage zum Vorjahresende und Neujahr "aus den Kleidern" zu haben...

 

Mit einem Streifzug durch die Geschichte von Amelinghausen leitete
Hans-Friedrich Müller  am  10. Januar unsere Vortragsreihe ein.

Beginnend mit Hinweisen auf eine Besiedelung vor der ersten urkundlichen Erwähnung Amelinghausens im Jahre 1236 spannte er einen weiten Bogen über Hinweise zu klösterlichen Anwesen, juristischen Winkelzügen von Adel und Kirche, um an Abgaben und Steuern zu gelangen, über agrargeschichtliche Gegebenheiten wie Flurzwang und Almende bis zur Eingemeindung seines Geburtsortes Sottorf in die heutige Samtgemeinde Amelinghausen.

Besucher im Ollershof                                    Ehem. Dorfplatz Amelinghausen               Hans-Friedrich Müller, Werner Heidrich

Am  5. Februar hatten die Munsteraner Plattsnacker bereits ihr zweites Treffen in diesem Jahr. Und es war auch das zweite Treffen in diesem Quartal. Das zweite Quartalstreffen hat immer eine kleine Besonderheit: In der Quartalsmitte wird nicht nur "Platt snackt", es gibt auch Kaffee und Kuchen zu Ehren der "Geburtstagskinder" im Quartal.

Der Sprecher des Arbeitskreises der Plattsnacker, Günter Sturm, begrüßte die Anwesenden und beglückwünschte die Jubilare. Danach wurden neben der munteren Unterhaltung an den Tischen kleine Geschichten vorgetragen und Lieder gesungen. Die Munsteraner Plattsnacker haben plattdeutsche Liedertexte in einem eigenen "Lederbook" gesammelt. Meike Müller-Bilgenroth  begleitete die Gesänge mit ihrer Gitarre.

Plattsnacker                                                                     Kuchengedeck                                           Meike Müller-Bilgenroth, Frau Keinert                                         

Der  14. Februar ließ Geschichte und Kultur der Nordheide mit einem Vortrag von Wulf Oelrich aus der Arbeitsgruppe Heimatforschung lebendig werden. Er vollendete damit einen Kanon aus Vorträgen zur Lüneburger Heide, wozu er früher schon über West,- Ost- und Südheide referiert hatte. Die Einteilung nach Himmelsrichtungen hat der Autor aus  methodischen Gründen selbständig vorgenommen, landläufig sind Begriffe wie West- und Ostheide nicht üblich.

Wulf Oelrich orientierte seine Ausführungen am Beispiel einzelner Gebäude (Kirchen und Mühlen) oder auch alter Grenzsteine, anhand derer er einen breiten Fächer durch die Geschichte der nördlichen Heideregion im Dreieck Schneverdingen/Fintel, Lüneburg und Munster mit dem Bogen über Buchholz in der Nordheide aufschlug. Drei Exkurse zu Aufstieg und Niedergang des Königreiches Hannover, sowie zu Heidepastor Wilhelm Bode und dem Heimatschriftsteller Friedrich Freudenthal gaben dem Vortrag eine abwechslungsreiche Note.

Vortragsaal Ollershof                                             Themenkarte                                                           Wulf Oelrich, Hartwig Keinert

Freitag, der 2. März, bringt eine Randnotiz der Geschichte mit Bezug zur Region ins Bewusstsein der Besucher. Die berühmte Schauspielerin Marlene Dietrich war kein Einzelkind, wie sie selbst lange Zeit behauptet hat.

Der Autor Heinrich Thies unterhielt das Publikum über zwei Stunden mit Vortrag und Gesang über Leben und Schicksal von zwei doch so unterschiedlichen Schwestern, in Potsdam 1900 und 1901 geboren, Elisabeth Dietrich und Marie Magdalene Dietrich.

Die jüngere Schwester wird Amerikanerin, die ältere bleibt in Deutschland. Die eine wird ein Weltstar und Truppenbetreuerin amerikanischer Soldaten, die andere betreibt in der Nähe des KZ in Belsen ein Truppenkino für Wehrmachtsoldaten und SS-Offiziere.

Marlene, wie sie sich selbst schon als Kind nennt, lebt nach ihrer Karriere zurückgezogen bis zu ihrem Tod 1992 in ihrer Pariser Wohnung.

Elisabeth, die knapp zwei Jahre ältere Schwester,  stirbt 1973  in Bergen, von ihrer berühmten Schwester verleugnet, aber auch insgeheim großzügig unterstützt.

Heinrich Thies und sein Begleiter lockern den Vortrag mit den bekanntesten Liedern Marlene Dietrichs auf, die Thies selbst intoniert. "Davon geht die Welt nicht unter" oder "Schöner Gigolo, armer Gigolo" und natürlich "Lili Marleen". Da singt auch das Publikum mit. Der Abend endet mit Marlenes größtem musikalischem Erfolg: "Sag mir, wo die Blumen sind..."

Saal in der Stadtbücherei                                                       Der Autor signiert Bücher                          Heinrich Thies

Am 14. März fand die jährliche Mitgliederversammlung des Kultur- und Heimatvereins statt. Wenngleich der Abend  mit weiteren konkurrierenden Veranstaltungen in Munster aufwarten konnte, fand doch eine erkleckliche Anzahl von Mitgliedern den Weg in den Ollershof. So nahm auch Christina Fleckenstein, unser Mitglied und unsere Bürgermeisterin, an der Sitzung teil und sprach ein Grußwort, nachdem sie aufmerksam die Rechenschaftsberichte des Ersten Vorsitzenden und des Kassenwarts verfolgt hatte.

Noch vor den Neuwahlen des Vorstandes hatte der 2. Vorsitzende den für den Verein erstellten Internetauftritt vorgestellt und Frau Gisela Scholz in Vertretung für den verhinderten Sprecher des Arbeitskreises Heimatpflege dessen Tätigkeitsbericht verlesen. Für den ebenfalls entschuldigt abwesenden Sprecher der Munsteraner Plattsnacker übernahm Hartwig Keinert diese Aufgabe.

Nach den Vorträgen zur Kassenlage und der beanstandungsfreien Kassenprüfung sowie der Entlastung erfolgten die alle zwei Jahre durchzuführenden Neuwahlen des Vorstandes. Alle vier Vorstandsmitglieder hatten sich erneut zur Wahl gestellt und wurden einstimmig für die kommenden zwei Jahre  wieder gewählt.

Zum Schluss ehrte der 1. Vorsitzende die Mitglieder Gisela Scholz, Adolf Köthe und Wulf Oelrich mit einer kleinen Gratifikation als Dankeschön für ihre langjährigen, selbstlosen und unermüdlichen Engagements. Auch Achim Landherr wurde mit einem Geschenk des Vorstands für seine Arbeit um die Website bedacht.

Für Hartwig Keinert selbst endete der Abend ebenfalls mit einer kleinen Überraschung: Sein Stellvertreter Achim Landherr überreichte ihm seinerseits ein Präsent für sein

10-jähriges Jubiläum als Erster Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins.

Mitgliederversammlung              Hartwig Keinert                              Christina Fleckenstein                   Vorstand

 

Der bekannte Naturfotograf  Jürgen Borris zeigte am 21. März in einer Multivisionsschau einzigartige Aufnahmen aus der Lüneburger Heide. Landschaften im winterlichen Raureif oder im Glühen der aufgehenden Sonne, Heidenelken und VenusfallenBlaue Prachtlibellen und blaue Moorfrösche, Goldammern und SeeadlerFuchsfamilien und Wolfsrudel - all diese Lebensräume überspannte das Spektrum dieses vielseitigen Naturbeobachters. Über 100 Besucher ließen sich von den brillanten Bildern und eindrucksvollen Tonaufnahmen begeistern. Wer wusste schon, dass die Lüneburger Heide das einzige Verbreitungsgebiet des Birkhuhns in Norddeutschland ist, dass hier  scheue Schwarzstörche brüten und der ursprünglich aus China stammende Marderhund (auch Enok genannt) seit 1960 in Deutschland heimisch geworden ist?

 

Libelle                                        Kraniche ♂                                 Autogramm                           Jürgen Borris

Geführte Wanderungen haben einen doppelten Reiz. Allein die Bewegung in freier Natur ist bereits ein Ereignis für sich, das bei sachkundiger Leitung gar zu einem besonderen Erlebnis wird. So führte Joachim Hillenkötter vom Bundesforstamt Raubkammer am 10. April 39 naturbegeisterte Wanderer rund um die Muno-Seen im Bereich des Truppenübungsplatzes Munster-Nord.  Die Zwischenhalte, an denen der alteingesessene Forstmann örtliche Besonderheiten erklärte, ermöglichten auch lebensälteren Teilnehmern, beständig Schritt zu halten und sich über die zwischen den 1960er Jahren bis heute geänderten forstlichen Auffassungen zur Waldpflege und naturnahen Forstwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Militär und den wasserwirtschaftlichen Behörden kundig zu machen.

So beschrieb J. Hillenkötter in anschaulicher Weise, wie man den natürlichen Flusslauf der Örtze wieder herstellte und mit welchen Methoden heute die Flächenbe- und entwässerung entgegen der früheren ingenieurmäßigen Maßnahmen bewerkstelligt wird. Die Hinweise auf  die Rückkehr über lange Zeit verschwundener Tierarten, wie z. B. des Waldwasserläufers,  waren für die meisten Zuhörer neue Information. Aber auch "Zuwanderer" wie Nutria und Marderhund fanden Erwähnung - neben dem mittlerweile wieder heimisch gewordenen Wolf. Der während eines Halts über den Wanderern kreisende Seeadler verdeutlichte augenscheinlich die Sinnhaftigkeit des Angelverbots in den Muno-Seen - nicht nur aus den Sicherheitsbedürfnissen um den militärischen Übungsbetrieb heraus.

Treffpunkt Gasthaus Carstens     schüttmächtigste Örtzequelle        Kanada-Gänse                                              Joachim Hillenkötter

Am 26. April spielte das Haydn-Orchester  aus Hamburg Werke von Komponisten, deren Lebensdaten um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert liegen: 

 

Antonín Leopold Dvořák (1841 - 1904),

André Jolivet (1905 – 1974) und

Sergei Wassiljewitsch Rachmaninow (1873 – 1943).

 

Der tschechische Komponist Dvořák wurde von der Balladensammlung "Blumenstrauß" seines Landsmanns Karel Jaromír Erben zu seiner Sinfonischen Dichtung "Die Mittagshexe" (Op. 108) inspiriert - eine düstere Erzählung, die den Tod eines Kindes durch die in der slawischen Sagenwelt beheimatete "Mittagsfrau", oder Mittagshexe, wie sie Dvořák nennt, beschreibt.

 

Als zweite Darbietung des Abends führte das Orchester das Konzert für Flöte und Streicher des Franzosen Jolivet auf.  Anne-Cathérine Heinzmann brillierte als Solistin auf der Querflöte. Die Reihenfolge der Stücke ist nicht zufällig gewählt - das  Flötenkonzert schließt thematisch an die Komposition Dvořáks an, wenn man Jolivets Auffassung zur Musik beizieht:"Vom technischen Standpunkt aus ist es mein Ziel, mich völlig vom tonalen System zu befreien; in ästhetischer Hinsicht ist es mein Ziel, der Musik ihre ursprüngliche Funktion in den Bereichen der Magie und der Anrufung zurückzugeben."

 

Wie meist in den Auftritten des Haydn-Orchesters steht nach zwei kürzeren Stücken ein umfassenderes Werk auf dem Programm; diesmal die Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27 des russischen Komponisten Rachmaninow. Gutem Brauch folgend, erläuterten Sabine Lange als Moderatorin und Dirigent Rida Murtada dieses Opus vor der eigentlichen Aufführung ausführlich mit Worten und Beispielen. Murtada schätzte das (um ca. fünf Minuten gekürzte) Werk auf einen Umfang von 200 000 Tönen, wobei 50- 60 Töne in jeder Sekunde das Ohr des Zuhörers erreichten - tatsächlich dauerte die Aufführung gut eine Stunde.

 

Wie bei jedem Auftritt des Haydn-Orchesters aus Hamburg endete auch dieser Abend mit minutenlangem Beifall und "Standing Ovations".

 

Hartwig Keinert begrüßt Orchester und Gäste, Solistin Anne-Cathérine Heinzmann, Streicher & Bläser, Rida Murtada

In aller Tagesfrühe aufzustehen hat am 28. April mehr als 40 Besucher nicht davon abgehalten, an der Frühwanderung mit Revierförster Andreas Reinhold um  5 Uhr im Gelände des Truppenübungsplatzes Munster-Süd teilzunehmen. Die meisten waren schon öfter dabei gewesen, nur wenige Neulinge sind dazugestoßen. Das gute Wetter hatte zu der beträchtlichen Teilnehmerzahl wesentlich beigetragen. Nach einer kurzen Begrüßung am Treffpunkt beim Forsthaus in Dethlingen durch Werner Heidrich und Einweisung durch Andreas Reinhold rückte der Fahrzeugkonvoi ins Gelände aus. Wichtig war, zunächst möglichst leise dem Förster zu folgen, um die balzenden Birkhähne nicht zu stören. Tatsächlich war schon bald das typische Kullern und Zischen zu hören. Und tatsächlich flog ein Tier auch auf, um sich den Beobachtern zu zeigen. Reinhold erklärte, dass die Birkhähne seit Ende Februar bereits balzten und in etwa 10 Tagen endgültig Schluss damit sein. Die ersten Hennen wären bereits beim Brüten. Hier in der Lüneburger Heide gäbe es noch einen Restbestand von ca. 200 Tieren in gesamt  Nordeuropa. Paradoxerweise ist es dem Schutz der Natur durch Forst und Bundeswehr zu danken, dass hier, ungestört durch Straßenlärm und Touristenbetrieb, sich seltene Pflanzen und Tiere halten können. Als Beispiel für Pflanzen verweist Reinhold auf  Wasserlobelien und Strandlinge, die in der Nähe einer flachen Wasserfläche, dem "Saal bei Trauen", überdauern können. Der "Saal" ist eine eiszeitliche Kuhle, die im Sommer austrocknet und im Winter sich wieder mit Wasser füllt. Das ständige Niederhalten des Bewuchses im Umfeld, um dem Militär die Zielfeldbeobachtung zu gewährleisten, ist der Hauptgrund für das Überleben dieser unscheinbaren kleinen Pflanzen. Noch während der Förster berichtet fliegt ein Kranich auf. Dazu weiß Reinhold zu berichten, dass der Kranich mit ca. 1,20 Meter Höhe der größte flugfähige Vogel Mittel- und Nordeuropas sei. Wo es um 1990 noch keinen einzigen brütenden Kranich in der Region gegeben habe, seinen jetzt alle Brutplätze im Bereich des Truppenübungsplatzes belegt. Im übrigen seien hier auch Brutstätten von Rohrweihen, Brachvögeln, Bekassinen und etlichen Arten von Gänsen.

Auch das hier "seßhaft" gewordene Wolfsrudel gibt zahlreiche Hinweise auf seine Existenz. Fußspuren und Kot sind reichlich vorhanden. Reinhold hat sich breitbeinig über solch ein "Häufchen" gestellt. "Dass da niemand reintritt. Der Geruch ist weit strenger als bei unseren Hunden - und haftet länger".

Das Gelände ist überwiegend moorig. Noch in der Dämmerung sieht man, wie sich die Bodennebel lichten und nach und nach ein traumhafter Sonnenaufgang den Tag erwachen lässt.

 

Die Besonderheiten des Geländes taugen nicht für leichte Straßenschuhe. Wanderstiefel sind zwar nicht erforderlich, aber festes,  wasserdichtes Schuhwerk ist angeraten - Morgentau ist wie "stehendes Wasser". Neben einem Fotoapparat ist auch ein Fernglas sicher nützlich und hilfreich.

Andreas Reinhold, Wandergruppe, Sonnenaufgang, Morgennebel

Ein Jahr ist um - nunmehr zum 13. Mal bewiesen Günter Sturm und andere Plattsnacker in ihrer "Plattdeutsche Lesung" am 17. Mai in der Stadtbücherei, dass "Plattdüütscht levt"!

In bewährter Manier trugen die Vorleser heitere Texte vor, ergänzt um Lieder und Gesänge aus ihrem "Lederbook", von Meike Müller-Bilgenroth auf der Gitarre begleitet.

Nach der Pause bewiesen Wilfried *und seine Frau *in einem munteren Sketch, dass Männer und Frauen eben doch "anders ticken"...

 

Der Spendenbeitrag der Zuhörer wird am 4. Juni im Rahmen des Monatstreffens - traditionell mit Grillen - an die "Munsteraner Tafel" übergeben werden.

Günter Sturm stellt seine "Truppe" vor, Meike Müller-Bilgenroth und Günter Sturm mit Gesang und beim Vortrag

Der 26. Mai begann für 20 Interessenten schon früh am Morgen. Um 6 Uhr hatten Werner Heidrich, Gisela Scholz und Iris Schneider zu einer Wanderung entlang der Örtze eingeladen. Wo Werner Heidrich anhand der Gesänge  die Anwesenheit von Vögeln erklären konnte, obwohl man sie teilweise kaum oder gar nicht zu Gesicht bekam, erläuterten die beiden pflanzen- und kräuterkundigen Damen allerlei essbares oder heilsames "Grünzeug" entlang der Strecke. So wechselten sich Wacholderdrosseln mit Beinwell, Kuckuck mit Giersch oder Gundermann mit Zaunkönig munter ab. Den Abschluss gaben die Mauersegler an den Nistkästen der Süllberg-Schule. Diese hoch unter den Dachüberständen angebrachten Bruthilfen wurden und werden von den Mauerseglern gerne angenommen - ihr gesamtes Leben spielt sich fast ausnahmslos in der Luft ab. Wie schon Archäopterix in Urzeiten brauchen auch diese kleinen Flieger eine etwas erhöhte Kante, von der herab sie sich in ihren Flug "stürzen" können - ein Start vom Erdboden fällt ihnen wegen ihrer extrem kurzen Beine enorm schwer.

 

Morgensonne am Mühlenteich, Brennesselfeld an der Örtze, Nistkasten Süllberg-Schule, Kanadagänse mit Nachwuchs

Der 4. Juni lud die Munsteraner Plattsnacker bei sommerlich-warmem Wetter  in den Ollershof zum Grillen hinter der Remise ein. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde die Gelegenheit genutzt, die bei der "Plattdeutsche Lesung" im Monat zuvor eingesammelten Spenden mit Beiträgen aus dem aktuellen Tag an eine gemeinnützige Einrichtung zu übergeben. In diesem Jahr konnte Günter Sturm als Sprecher der  Plattsnacker eine Gesamtsumme von 200 Euro an Klaus-Dieter Meier, den Leiter der Munsteraner Tafel,  übergeben.

Das Essen schmeckt, Feuerwehr-Grill, Klaus-Dieter Meier und Günter Sturm, 200€- Scheck