Sommer-Konzert

Dinis Schemann

seit 25 Jahren Auftritt in Munster

 

Franz Schubert schuf im Laufe seines kurzen Lebens - er starb mit 31 Jahren - u. a. 21 Klaviersonaten, die Sonaten 19, 20 und 21 in seinen letzten Monaten vom Frühjahr bis zu seinem Tod im November 1828. Die musikalische Bedeutung dieser Werke wurde erst im 20. Jahrhundert erkannt, bis dahin stand Schuberts Werk im Schatten des großen Beethoven. Mittlerweile gehören diese letzten Werke Schuberts ins unverzichtbare Repertoire jedes Pianisten.

 

Achille-Claude Debussy war ein Komponist des musikalischen Impressionismus, einer Stilrichtung, in der das Klangbild  Vorrang vor der Form hat. Mit dem 1890 entstandenen Klavierstück "Rêverie" brachte Dinis Schemann dies einfühlsam zum Ausdruck.

Das folgende einsätzige Klavierstück "L'Isle Joyeuse", entstanden 1903, rechnet zu den bekanntesten Stücken des Impressionismus, gilt als schwer zu spielen und zählt zu den berühmtesten Kompositionen Debussys.

 

Entgegen der Ankündigung in den Programmen führte Dinis Schemann  Debussys Werke vor den Stücken Chopins auf - für den Zuhörer eine wahrnehmbare Steigerung, die besonders in den schnellen Läufen der Etüden Ausdruck gewann. Und wer erinnerte sich nicht spontan an das Lied "In mir klingt ein Lied, ein kleines Lied", dessen Text man über die Melodie von Chopins Etüde op. 10, Nr. 3, legte? Und ebenso bekannt ist die  "Fantaisie-Impromptu in cis-Moll, op. 66", eines der bedeutendsten Stücke Chopins - 1834 komponiert, aber erst 1855, sechs Jahre nach seinem Tode veröffentlicht.

 

Die 25-jährige Verbundenheit des Pianisten-Ehepaars mit dem Kultur- und Heimatverein kam neben der optischen Aufmachung mit zwei Zahlen-Luftballons zu "25" auch in einem gemeinsamen Abendessen zum Ausdruck, zu dem der Verein Susanne und Dinis Schemann eingeladen hatte. Diese wiederum revanchierten sich mit einem Gläschen Sekt.

Begrüßung, 25 Jahre Schemann-Konzerte, Probe und Publikum vor dem Auftritt, Programm-Vorstellung, Auftritt, Dank, Apres piano