Veranstaltungen, Heimatmuseum, Standesamt
Heimathaus Ollershof

Kultur & Heimat MUNSTER Sehen & Hören & Staunen

  

Wir fördern und erweitern das kulturelle Leben in der Stadt Munster durch

  • Konzertveranstaltungen
  • Dichterlesungen
  • Naturkundliche Vorträge
  • Heimatkundliche Beiträge
  • Forschungen
  • Wanderungen in  Natur und Umgebung
  • Ausstellungen
  • Pflege der Plattdeutschen Sprache
  • ... und etliches mehr

... aber DAS NICHT:

                                Quelle: Portal Niedersachsen   (anklicken)


Bis auf Weiteres  sagen der Kultur- und Heimatverein Munster

e. V.   wie auch der Seniorenbeirat der Stadt Munster  alle öffentlichen Treffen und Veranstaltungen ab.


Risiken aus Sicht des

Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

Diese Folie aus dem Risikomanagement des BBK ist älter als die nun eingetretene Pandemie.

Der schon seit langem befürchtete Blackout ist weiterhin ebenso wahrscheinlich.

Für einen plötzlichen, großflächigen, langanhaltenden Stromausfall sollten wir alle gut vorbereitet sein - die Corona-Pandemie gibt dazu die Blaupause...

NUR: Ein Blackout ist für alle schlimmer - auch wenn er weniger Leben kostet!


Das Zitat zur Zeit

"Unsere Demokratie hat einen Preis. Absolute Freiheit gibt es nicht, denn absolute Freiheit bahnt der Unfreiheit den Weg. 

Freiheit gibt es nur, wenn wir sie uns mit einer wohldosierten Portion Unfreiheit erkaufen."

Christoph Keese,  Journalist, Bestsellerautor, Digitalexperte

 


                                                                                                  Quelle: Plakataufruf NRW



NBib24 – Ihre 24-Stunden-Bibliothek im Internet

Ganz "kulturfrei" müssen Sie selbst in "Corona-isolierten" Zeiten nicht sein:

Auch wenn unsere Stadtbücherei (vorerst) bis zum 18. April geschlossen bleibt, besteht die Möglichkeit, Lesestoff und sonstige digitaltaugliche Medien auf elektronischem Weg zu erhalten:
Nutzen Sie gerne die Onleihe nbib24.de (eBooks, eMagazines usw.).

                                        (diese Adresse ist verlinkt - Anklicken genügt)


Mal eben draufgeschaut...

Global entgleist:       SARS-CoV2  -  Klimawandel  -  Politik

Die grafischen Darstellungen sind dem Internet entnommen.


WO  LASSEN  SIE  DENKEN...

 

Eine wahre Geschichte. Die Namen sind echt. Student Timon und Reitlehrerin Christina leben zusammen in einer Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung. Die Universität ist geschlossen, selbst Prüfungen finden nicht statt. Die Reitschule hat ihren Betrieb ebenfalls eingestellt, nur die Pferde müssen täglich weiter versorgt werden. Christina traf  dort bis vor wenigen Tagen regelmäßig ihre Freundin Anna. Jetzt kommt die junge Reitlehrerin nur noch zu festgesetzten Zeiten auf den Hof, um (allein) die ihr zugewiesenen Pferde zu füttern, zu tränken und zu pflegen. Anna bleibt fortan nur noch zuhause. Sie hat hauptberuflich einen Bürojob, wobei sie sich das Büro, den Raum, mit einem Kollegen teilt.

Bis vor Kurzem nahm dieser dort unbeschwert und ungerührt seine Aufgaben wahr. Er hatte bewusst verschwiegen, dass er einige Tage zuvor aus dem Urlaub in Ischgl, dem bekannten Skiort im Westen Österreichs, zurückgekehrt war. Erst als er begann, sich unwohl zu fühlen, drängte ihn ein anderer Kollege zum Arzt zu gehen. Ergebnis:  Test Corona-positiv.

Anna fühlt sich gesundheitlich wohl, gleichwohl befindet sie sich als Kontaktperson der Kategorie II (geringeres Infektionsrisiko) zuhause unter "häuslicher Absonderung" (Kontaktpersonennachverfolgung, siehe unten).

Christina hat sich aus eigenem Entschluss ebenfalls ins häusliche Umfeld zurückgezogen. Timon und Christina verlassen das Haus nur zu Einkäufen und bei unvermeidlichen Anlässen. Noch fühlen sich beide gesund, aber eine gewisse unterschwellige Anspannung herrscht ständig.

Der Mann aus Annas  Büro kennt weder Christina noch Timon. Er hat keine Vorstellung, was sein gedankenloses Verhalten verursacht hat. Wenn Anna  Krankheitszeichen äußert, wird sie getestet, vorher nicht. Auch Timon und Christina nicht. Bis auch sie erkennbar krank geworden sind - der Verlauf bleibt abzuwarten...

 

                                                                                     Quelle: pinterest.com

"So geht Corona!" - im positiven wie im negativen Sinn.

Erschreckend ist der Umstand, dass nach Auskunft des RKI (Robert-Koch-Institut)  noch immer viele Menschen den Ernst der Lage nicht begriffen haben. Das vermelden die DWN  (Deutsche Wirtschafts-Nachrichten) am 20. März. Danach zeigte sich RKI-Chef Wieler  erschüttert, dass Umfragen zufolge immer noch jeder vierte Deutsche die Reaktionen von Politik und Wissenschaft für übertrieben hält. Das Robert-Koch-Institut hat die Bundesbürger eindringlich zum Abstandhalten und zu deutlich mehr Rücksichtnahme gegenüber Mitmenschen aufgefordert.

«Die Jüngeren verhalten sich am unvernünftigsten», sagt Präsident Lothar Wieler am Freitag in Berlin. «Wir können diese Pandemie nur verlangsamen, wenn wir uns alle an die Spielregeln halten.» Viele Menschen seien immer noch nicht bereit, ihre sozialen Kontakte zu reduzieren. «Diese Krise hat ein Ausmaß, das ich mir nie hätte vorstellen können», sagte Wieler als Wissenschaftler.

 

 

Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2

 

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html#doc13516162bodyText1

 


Weisheit (?) der Sprache in schwierigen Zeiten

Die deutsche Sprache gilt als dunkel und tiefgründig, aber auch als feinsinnig, facetten- und bilderreich, weshalb Werke vom  Gehalt eines Johann Wolfgang Goethe  oder Heinrich Heine, Friedrich Schiller  oder auch Siegfried Lenz  nach Meinung etlicher Literaten nur in deutscher Sprache ihre volle Wirkung entfalten konnten.

 

Doch manche Redewendungen signalisieren in ihrer Widersprüchlichkeit des Ausdrucks zuweilen schlicht das Gegenteil des Gemeinten.

Im konkreten Fall in Zeiten der  Corona-Pandemie ist es die Aussage, 'jemand habe sich infiziert'.  Das klingt nach Wille und Absicht, die Formulierung ist sprachlich 'aktiv'. Rein wörtlich genommen, könnte man annehmen, jemand suchte mit vollem Bewusstsein in selbstschädigender Absicht, sich das Virus selbst beizubringen.

 

In Wirklichkeit und Wahrheit ist es ein passives Geschen.

Wir infizieren uns nicht selbst, wir werden infiziert!

Die Infektion ist kein Akt freien Willens, sondern - individuell betrachtet - schicksalhaftes Geschehen. Eine eigene Schuld an einer Erkrankung kann allenfalls da vermutet werden, wo sich ein Mensch leichtfertig der Gefahr des Angestecktwerdens aussetzt. Schuldzuweisungen treffen aber in jedem Fall jene, die sich in souveräner Arroganz ohne zwingenden Grund unter die Leute mischen im Wissen, dass sie selbst Opfer werden können, oder - schlimmer noch - die Möglichkeit ausblenden, selbst eine Infektionsquelle zu sein.

 

Wilhelm Busch kommt da heimlich in den Sinn:

 

Wie oft's doch Menschen übermannt,

die gnadenlos sich überschätzen,

den störend mangelnden Verstand

durch Selbstbewusstsein zu ersetzen!