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Kultur & Heimat MUNSTER Sehen & Hören & Staunen

 

Wir fördern und erweitern das kulturelle Leben in der Stadt Munster durch

  • Konzertveranstaltungen
  • Dichterlesungen
  • Naturkundliche Vorträge
  • Heimatkundliche Beiträge
  • Forschungen
  • Wanderungen in  Natur und Umgebung
  • Ausstellungen
  • Pflege der Plattdeutschen Sprache
  • ... und etliches mehr

 


Impressionen - Munster, Umland & mehr

Glaskunst, Haydn-Orchester, Stadtbücherei, Wassermühle, Schäfergruppe, Lilli Marleen, Niedersachsenbrunnen...

                                                                    Bilder:

Fotos, Filme, Skizzen, Pläne, Zeichnungen, Grafiken, Drucke, Silhouetten, Gemälde,

Plastiken, Skulpturen, Modelle ...

 

 

Menschen und Lebewesen vergehen, Bilder überdauern.

    Bilder sind festgehaltene Erinnerungen.

        Erinnerungen beinhalten gemachte Erfahrungen.

            Erfahrungen der Vergangenheit lassen in der Gegenwart planen und handeln.

                Planungen und Handlungen der Gegenwart prägen die Zukunft.

 



Mal eben draufgeschaut...


Hochsprache, Muttersprache, Dialekt

Sprachvarietäten Deutsch                                     

Quelle: Wikipedia - Verbreitungsgebiet_der_deutschen_Sprache.PNG: Postmann Michael

 

Deutsche Dialekte

Quelle: Deutsche Welle, www.dw.com/de/eine-deutschlandreise-fürs-ohr/a-4230751

 

Ist 'Deutsch' als Sprache überhaupt klar definiert?

Schaut man sich die obere Karte an, fallen durch die farbliche Gewichtung zumindest drei deutsche "Standardsprachen" ins Auge:

Bundesdeutsches Hochdeutsch, Österreichisches Deutsch und Schweizer Schriftdeutsch.

Daneben gibt es weitere Varietäten mit geringerem normativem Standardisierungsgrad.

 

Der Blog "Mapes Colorides" fragt sogar nach deutschen Sprachen - Plural! Und die Antwort ist alles andere als banal. Der Blogger ist vielerorts fündig geworden zu "deutschen Sprachen" - oder was dafür gehalten wird.

(kristianmitk.wordpress.com/2013/09/29/wie-viele-deutsche-sprachen-gibt-es/)

 

Der Begriff 'Hochdeutsch' ist mehrdeutig. Im Alltag wird das Wort zumeist anstelle des präziseren 'Standarddeutsch', genau gesagt 'Standardhochdeutsch' gebraucht. "Hochdeutsch" im eigentlichen Sinne beschreibt die südlich der sog. Benrather Linie gesprochenen deutschen Dialekte, während die nördlich dieser "Grenze" gesprochenen Dialekte unter dem Begriff "Niederdeutsch" zusammengefasst werden. (Die Benrather Linie verbindet - in grober Näherung - auf bundesdeutschem Gebiet die Städte Venlo - Krefeld - Velbert - Solingen - Kassel - Wittenberg - Frankfurt/Oder). In der unteren Karte entspricht dies etwa den gelb-rot gezeichneten Flächen ("Hochdeutsch") gegenüber den grünen Arealen ("Niederdeutsch").

 

"Muttersprache" wiederum meint jene Sprache, die man "spontan", ohne formalen Unterricht, im engeren familiären Umfeld  - zumeist also durch die Mutter - in frühester Kindheit erlernt. Streng genommen ist das in jedem Fall ein gegenüber der Standardsprache mehr oder minder ausgeprägter Dialekt - niemand spricht von Geburt an eine "chemisch reine" deutsche Dachsprache.

 

Andererseits steht ein bekennender Dialektsprecher schnell im Ruf, von "simplem Gemüt", gering gebildet und "geistig auf einfachem Niveau" zu sein. Betrachtet man die Fülle der deutschen Dialekte etwas näher, fällt auf, dass sie sich schon auf geringe Distanzen hin ändern - etwas überspitzt dargestellt, nur auf "Hörweite" reichen.

 

Hier liegt - subjektiv gesehen - die eigentliche, tiefe Bedeutung des Dialekts: Wer meine Mundart spricht, kommt aus meiner Nähe, lebt in meinem engeren Umfeld, gehört (in weiterem Sinne) zur Nachbarschaft. Das ist jemand, dem ich meiner Lebtag lang immer und ständig begegne, dem ich sicher vertrauen kann (oder individuell auch mit Sicherheit nicht...).