Die Corona-Seite

 

sammelt Nachrichten und Hinweise aus dem Heidekreis und der Stadt Munster sowie Hintergrundinformationen und Wissenswertes um den Verlauf  der Krankheit Covid-19 und ihrem Auslöser, dem Virus SARS-CoV-2

 

 

 

 

Grafik: CDC, USA

 


Aktuell

Die Medien berichten vorrangig in überbordender Menge an Nachrichten zum Verlauf  der Pandemie weltweit und besonders in Deutschland.

Um die Startseite nicht zu überladen hält diese Seite relevante Information (z. T.  in komprimierter Form) zum Thema fest.

Soweit möglich sind die Quellen unmittelbar verlinkt, sodass mit einem Klick der Originaltext erscheint.


Allgemeinverfügung Niedersachsen

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes - Soziale Kontakte beschränken anlässlich der Corona-Pandemie

Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung - AV v. 23. 3. 2020

 

 

Der Erlass verfügt Regelungen

  • zum individellen Abstand von Mensch zu Mensch in der Öffentlichkeit (min. 1,5 m)
  • zulässige Betätigungen
  • Schließungen von Einrichtungen
  • Rechtsgrundlagen und Rechtsmittel

Der volle Wortlaut ist dem Link zu entnehmen.

 


Allgemeinverfügung im Heidekreis

Seit dem 17. 3. 2020  gelten diese Anordnungen des Landrats im Heidekreis, nachzulesen hier (anklicken):

 

https://www.heidekreis.de/home/verwaltung-politik/verwaltung/neuigkeiten/heidekreis-erlaesst-allgemeinverfuegung.aspx

 

Die Anordnung regelt die Schließungen von Einrichtungen und das Verbot von Zusammenkünften bis einschließlich 18. April - Verlängerung möglich!

Über die Homepage  in der Website des Heidekreises erfahren Sie die jeweils

aktuellen Sachstände im Heidekreis

 

https://www.heidekreis.de/home.aspx

(diese Adresse ist verlinkt - Anklicken genügt)

 


Handlungsempfehlungen von Landrat Manfred Ostermann

 

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Die Berichterstattung in Presse, Rundfunk und Fernsehen wird seit Wochen vom inzwischen weltweit grassierenden Coronavirus (COVID-19) dominiert. Wir sollten alle besonnen und umsichtig damit umgehen. Panik ist in diesen Zeiten nicht angebracht.

Im Gesundheitsamt des Heidekreises gehen vermehrt Anfragen zum eigenen Verhalten und viele Alltagsfragen ein. Nachfolgend sind einige Handlungsempfehlungen aufgeführt.

  • Erkundigen Sie sich bitte jederzeit auf der Homepage des Landkreises über den auf der Startseite zu findenden Button „Coronavirus“. Die Informationen werden ständig aktualisiert.
  • Ansteckungsgefahr besteht dann, wenn naher Kontakt zu bereits infizierten Personen bestanden hat. Meiden Sie Kontakte zu Personen, die aus gefährdeten Urlaubsgebieten kommen.
  • Personen, die aus diesen Urlaubsgebieten nach Deutschland zurückkehren, mögen telefonischen Kontakt zum Gesundheitsamt des Heidekreises aufnehmen, um Weiteres zu besprechen.
  • Meiden Sie Reisen in vom Coronavirus bereits betroffene Gebiete.
  • Eine Testung kann sinnvoll sein, wenn man einen Kontakt zu einem gesichert Infizierten hatte oder aus einem Risikogebiet in den letzten 14 Tagen kommt und Erkältungssymptome zeigt.
  • Alle Bürgerinnen und Bürger sollen folgende Regeln einhalten:
    - Eine gute Händehygiene und Nies-/Husten-Etikette (Husten und Niesen in die Armbeuge) praktizieren. Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen.
    - Abstand halten von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden, auch wegen der noch laufenden Grippe- und Erkältungswelle.
    - Große Menschenansammlungen und Massenveranstaltungen meiden.
    - Generell bei Infektionserkrankungen nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
  •  Auch wird von den Fachleuten empfohlen, auf das Händeschütteln zur Begrüßung zu verzichten.

Bei einem Verdachtsfall in Ihrem Kontaktkreis ist es wichtig, dass Sie sich zunächst über den aktuellen Stand zum Coronavirus informieren, zum Beispiel über die Homepage des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de. Suchen Sie bei einem Ansteckungsverdacht bitte nicht die Praxis Ihrer Hausärztin oder Ihres Hausarztes auf. Nehmen Sie unbedingt vorher telefonisch Kontakt auf, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Außerhalb der Sprechzeiten Ihrer Hausärztin oder Ihres Hausarztes rufen Sie den kassenärztlichen Notdienst unter 116117 an.

Am Standort Walsrode des Heidekreis-Klinikum wurde ein regionales Corona-Testzentrum eingerichtet. Dorthin werden Patienten mit begründetem Verdachtsfall durch die Hausärztin oder den Hausarzt verwiesen, um einen Abstrich (= Gewebeproben aus Mund und Nase) auf eine Covid-19 Erkrankung durchführen zu lassen. Dieser wird zur Untersuchung in ein qualifiziertes Labor gegeben.

Bestehen Hinweise auf einen schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungszustand mit dem Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion wird über den Notruf 112 die Rettungsleitstelle verständigt.

Bürgerinnen und Bürger können sich während der Dienstzeiten des Gesundheitsamtes des Heidekreises von montags bis donnerstags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0800 8181600 gerne mit Fragen zum Thema Coronavirus an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wenden. Außerhalb der Sprechzeiten ist der kassenärztliche Notdienst unter 116117 erreichbar.
 
Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass eine Kindertagesstätte oder eine Schule wegen eines dort aufgetretenen Coronafalles geschlossen werden muss, treffen Sie bitte bereits jetzt Vorsorge für die Betreuung bzw. über den Verbleib Ihres Kindes.

Ob Veranstaltungen abgesagt werden, liegt grundsätzlich im Ermessen und in der Entscheidung des Veranstalters. Er hat alle Maßnahmen zu ergreifen, um Risiken von den  Bürgerinnen und Bürgern abzuwenden. Darüber hinaus kann der Heidekreis die Durchführung von Veranstaltungen einschränken oder absagen. Veranstaltungen sollten entsprechend der Empfehlung des Bundesgesundheitsministers bei über 1000 Gästen unterbleiben. Die Teilnehmerzahl ist für das Infektionsrisiko bei großen Zusammenkünften allein nicht aussagekräftig. Entscheidend sind beispielsweise auch die Herkunft und das Verhalten der Besucherinnen und Besucher und die Beschaffenheit des Veranstaltungsorts. In engen, geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen können sich Erreger leichter verbreiten als an Plätzen, an denen es Menschen möglich ist, Abstand voneinander zu halten.

Ältere Menschen mit vorbestehenden Grunderkrankungen und /oder unterdrücktem Immunsystem sollten bis auf weiteres Menschenansammlungen meiden.

Wie lange diese Empfehlungen gelten, lässt sich derzeit noch nicht abschätzen. Sollte sich die Lage verändern, sind jederzeit andere und weitergehende Maßnahmen des Heidekreises möglich.

Ich wünsche uns allen, dass wir ansteckungsfrei durch die nächsten Wochen kommen werden.

Mit freundlichem Gruß

Manfred Ostermann
- Landrat -


Über die Homepage  in der Website des Heidekreises erfahren Sie die jeweils

aktuellen Sachstände im Heidekreis

 

https://www.heidekreis.de/home.aspx

 

 

Die Stadt Munster  ist im Internet erreichbar unter

 

www.munster.de/home.aspx


Coronavirus - Maßnahmen

in Munster und im Heidekreis

Nachdem der bis zum 12. März nicht betroffene Heidekreis nun auch den ersten COVID-19-Infizierten zu verzeichnen hat, haben der Landkreis wie auch die Stadt Munster umgehend reagiert.

Details der Maßnahmen und Beschlüsse sind der örtlichen Presse wie auch den Websites der Stadt und des Landkreises zu entnehmen.

 

Natürlich sind davon auch die Aktivitäten im Kultur- und Heimatverein wie auch jene des Seniorenbeirats betroffen.

 

Bis auf  Weiteres sind in
beiden Organisation 
Treffen und Veranstaltungen abgesagt.

 

Einzelheiten ergeben sich aus der Monatsvorschau "Was gibt's als Nächstes?" sowie dem nebenstehenden Beitrag unter

"Mal eben draufgeschaut...".

Dazu auch die Handlungsempfehlungen von Landrat Manfred Ostermann.


Diese Broschüre des

Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)

ist nicht mehr in gedruckter Form erhältlich.

 Der Inhalt der Broschüre ist jedoch über diesen Download erhältlich:

 

www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/BBK/DE/Publikationen/Broschueren_Flyer/Buergerinformationen_A4/Ratgeber_Brosch.pdf?__blob=publicationFile


Der Arzt entscheidet, wer gestestet wird

Die Testkapazitäten auf das Corona-Virus in Deutschland sind hoch, aber nicht so umfassend, dass jedermann auf Wunsch getestet werden kann.
Nicht jedes Hüsteln bedeutet eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat für Ärzte demzufolge Handlungsschemata entwickelt und Orientierungshilfen herausgegeben, wer gestestet werden soll:

 

Quelle: www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-testet-deutschland-zu-wenig-im-vergleich-zu-suedkorea-a-4fb86f9e-1a5f-4434-b05f-7fad3dda34f4?utm_source=pocket-newtab

 

Ein Verdacht sollte demnach abgeklärt werden, wenn:

  1. Ein Patient Allgemeinsymptome oder akute respiratorische Symptome jeder Schwere hat UND Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn hatte

  2. Ein Patient akute respiratorische Symptome mit oder ohne Fieber hat UND sich in den vergangenen 14 Tagen in einem der internationalen Risikogebiete aufgehalten hat
    eine Liste der internationalen Risikogebiete finden Sie hier

In diesen beiden Fällen besteht ein begründeter Verdachtsfall. Der Patient muss unter Einhaltung bestimmter Hygienemaßnahmen in einen separaten Raum gebracht werden und wird dem Gesundheitsamt gemeldet.

Darüber hinaus bedarf es einer weiteren Abklärung, wenn:

  1. Ein Patient mit akuten respiratorischen Symptomen mit oder ohne Fieber, sich in den vergangenen zwei Wochen in Regionen mit Covid-19-Fällen aufgehalten hat (das trifft mittlerweile auf alle 16 Bundesländer zu, dennoch gibt es starke regionale Unterschiede)

  2. Wenn radiologische oder klinische Hinweise auf eine virale Lungenentzündung vorliegen, deren Entstehung nicht geklärt werden kann.

Diese Fälle müssen vom behandelnden Arzt zunächst nicht an das Gesundheitsamt gemeldet werden.

Je nach Schwere der Symptome sollten die Patientinnen und Patienten stationär oder ambulant behandelt werden. Die Patienten werden dann entweder unter entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ins Krankenhaus gebracht und dort getestet - oder die Diagnostik wird zu Hause gestellt, wobei die häuslichen Kontakte bis zum Befundeingang weitgehend reduziert werden sollten. Bestätigte Fälle werden dann je nach Schwere der Erkrankung entweder stationär oder ambulant behandelt und beobachtet.

Quelle: Flussschema des Robert Koch-Instituts